Masterbatches worldwide.

GRAFE macht mobil

 

 

Innovative Ideen für effiziente und qualitativ hochwertige Kunststoff-Applikationen in Fahrzeugen präsentiert die GRAFE-Gruppe, Blankenhain, vom 18. bis 19. März 2015 auf dem Internationalen VDI-Kongress „Kunststoffe im Automobilbau“ in Mannheim. Besonders im Fokus steht dabei ein neues Farbadditiv-Kombinations-Masterbatch für ABS-Kunststoffe in automobilen Anwendungen, das geringere Zugabe-Mengen als bisher eingesetzte Produkte erlaubt und zusätzlich eine bessere UV-Stabilisierung von Automotive-Anwendungen aus ABS-Polymeren bewirkt. Anwender können damit bei besserer Qualität im Rohstoffeinkauf Kosteneinsparungen von bis zu 30 Prozent realisieren.

 

In den vergangenen Jahren sind die Anforderungen der Automobilindustrie bezüglich Bauteilqualität stetig gestiegen. Gleichzeitig wird der Kostendruck für die Zulieferer immer höher, weshalb diese nach neuen Möglichkeiten suchen, um Kosten zu sparen und effizientere Materialien einzusetzen. Mit dem neuen Farb-Additiv-Kombi-Masterbatch entspricht GRAFE dieser Entwicklung und bedient die steigende Nachfrage von Kunststoffverarbeitern, die Produkte schnell und flexibel entsprechend der Bedürfnisse und Wünsche der OEM gestalten und Bauteile mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften bei hohen Qualitätsanforderungen herstellen wollen.

 

Darüber hinaus hat GRAFE zusammen mit einem großen deutschen OEM Lösungen zur antistatischen Ausstattung von Kunststoffen entwickelt. Damit wird dem unerwünschten Einstauben der Oberflächen durch elektrostatische Aufladung effektiv begegnet. Während neue Produkte auf Basis unterschiedlicher Wirksysteme bereits getestet und bewertet wurden, zielt die Weiterentwicklung migrierender Antistatika hauptsächlich auf eine Verlängerung der Wirkdauer ab. Hierfür hat GRAFE das High Performance Antistatikum (HPAS) für Polyolefine kreiert, das für den Einsatz in olefinischen Kunststoffen wie Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) geeignet ist. Außerdem hat GRFAE ein permanentes Antistatikum für Styrolwerkstoffe entwickelt, das bei gleicher Antistatikperformance einen geringeren Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften hat als marktübliche Produkte.

In Kooperation mit zwei großen deutschen OEM fanden bereits Langzeittests an Bauteilen statt, die belegen, dass die antistatische Wirkung auch nach vier bis fünf Jahren nahezu unverändert vorliegt. Derzeit laufen letzte Freigabeuntersuchungen, Prototypen- und Vorserienbauteilversuche zu diesem Produkt. Mit ersten Ergebnissen ist im Zuge von Modellwechseln und Neumodellen bei den jeweiligen Zulieferern in den nächsten Jahren zu rechnen.

 

Zudem hat sich GRAFE mit dem Thema Kratzfestigkeit von Kunststoffen beschäftigt. Dank spezieller Masterbatches ist es dem Unternehmen gelungen, eine kostenneutrale Variante zu entwickeln, die den Leistungsanforderungen der Automobilhersteller gerecht wird und eine Alternative zu den entsprechenden Additiven bildet. Gerade im Interieur-Bereich spielt Kratzbeständigkeit als Qualitätsmerkmal eine überdurchschnittlich große Rolle, steht dabei jedoch oftmals in Konflikt mit der notwendigerweise auftretenden mechanischen Beanspruchung bestimmter Bauteile wie etwa Einstiegsleisten.

 

Ein weiterer Schwerpunkt, zu dem GRAFE auf der Kunststoff-Tagung Stellung bezieht, heißt E-Mobility. Um den Anforderungen der OEMs in Bezug auf nachhaltige Mobilität gerecht zu werden, hat das Unternehmen Komponenten-Materialien entwickelt und so das Kunststoffspektrum für den Fahrzeugbau erweitert. Moderne Automobilkonzepte sind untrennbar mit dem Einsatz leichter Materialien verbunden, denn diese müssen das hohe Gewicht der Batterien und anderer notwendiger Komponenten kompensieren. So forschen GRAFE-Ingenieure beispielsweide an maßgenschneiderten CFK-Composites, wobei der Einsatz von Recyclingqualitäten immer wichtiger wird.

 

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