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GRAFE-Gruppe entwickelt Mattierungsmittel für die Darstellung verschiedener Oberflächeneffekte in nur einem Prozessschritt

 Mattierungsmittel

 

Der Trend zu matten Oberflächen ist ungebrochen. Seit ein paar Jahren werden immer häufiger neue Fahrzeugmodelle mit einer extrem matten Oberfläche auf den Markt gebracht und heben sich deutlich von den bisherigen Autos mit Metallic-Lackierung ab. Dieser Trend ist aber auch spürbar im Konsumgüterbereich angekommen und ist Wunsch vieler Verbraucher, wenn es um elegante, exklusive Oberflächen geht. Neben den Anforderungen an eine moderne, matte Optik, steigen aber auch gleichzeitig die Ansprüche an eine beständige, kratzunempfindliche Oberfläche. Bisher konnte diese Anmutung aber nur mittels aufwendiger Nachbearbeitung oder Nachbehandlung durch Lackieren, Sandstrahlen oder durch den Einsatz von Softlack oder IML-Folien ermöglicht werden.

 

Die GRAFE- Gruppe aus Blankenhain hat ein Mattierungsmittel entwickelt, mit dem sich in einem Werkzeug verschiedene Oberflächeneffekte darstellen lassen. Die Zugabe dieses Additivs erfolgt direkt im Fertigungsprozess des Kunststoffbauteils (Spritzguss und Extrusion).
„Mit Hilfe unseres Mattierungsmittels lassen sich glänzende und matte Oberflächeneffekte in nur einem Werkzeug realisieren“, sagt Herr Danny Ludwig, Leiter des GRAFE Design Centers. „Dadurch können Kunststoffverarbeiter auf den Einsatz eines erodierten oder geätzten Spritzgusswerkzeugs verzichten. Sie sparen dadurch nicht nur Kosten sondern gewinnen auch Fertigungsflexibilität hinzu“, erläutert der Experte.
Das Mattierungsmittel wird in die Kunststoffschmelze eingebettet und erzeugt selbst bei polierten Werkzeugoberflächen eine diffuse Lichtbrechung bzw. -streuung. „Dadurch entsteht eine matte, satinierte Oberfläche mit samtiger Haptik“, erklärt Herr Ludwig. Doch das Produkt kann noch mehr: Es sorgt auch für eine teils verbesserte Kratzbeständigkeit.
Damit kann unser Kunde nicht nur einen Mehrwert in seinem Prozess generieren, sondern die gefertigten Bauteile sind auch einfacher im Handling und der Endverbraucher erhält ein qualitativ aufgewertetes Produkt mit einer optimierten Lebensdauer.
„Seit 2014 arbeiten wir an dem Mattierungsmittel“, berichtet der Entwicklungsleiter. Inzwischen seien bereits Projekte für SAN sowie für ABS und PC/ABS realisiert worden. „Im Prinzip kommen Anwendungen in allen Branchen, bei denen spezielle optische Effekte und eine gute Haptik im Fokus stehen, in Frage“, meint Herr Ludwig.

GRAFE auf der K2016 in Düsseldorf, 19. - 26.Oktober 2016 - Halle 6 / Stand E75

 

 

 

 

 

 

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